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C-Reaktives-Protein

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C-Reaktives-Protein Artikel

Das CRP oder C-reaktive Protein ist ein kohlehydratfreies Protein, das in der Leber gebildet wird.
Gemeinsam mit Coeruloplasmin , Fibrinogen, Haptoglobin , Ferritin und Präalbumin u.a. gehört das CRP zu den Akute-Phase-Proteinen , das sind Eiweiße in dem Blut, die in dem Rahmen entzündlicher (infektiöser und nichtinfektiöser) Erkrankungen ansteigen. Den stärksten Stimulus der Akute-Phase-Reaktion bilden dabei bakterielle Infektionen.
Das CRP wird als Entzündungsparameter u. A. zur Beurteilung entzündlicher Erkrankungen herangezogen. Auch ohne klinische Symptomatik müssen erhöhte CRP-Konzentrationen stets abgeklärt werden.

Neuere Forschungen haben ergeben, das CRP ein Risikofaktor für Arteriosklerose ist. Je höher das CRP (beim sonst gesunden Patienten, nicht verwertbar während entzündlicher Erkrankungen!), desto höher das Risiko einen Herzinfarkt zu erleiden.

Buch-Tipp: C-reaktives Protein. Die diagnostische Reichweite Die Beschreibung für das Buch "C-reaktives Protein. Die diagnostische Reichweite" fehlt leider. Weitere informatione finden Sie auf der Seite des Buchhändlers. Klicken Sie dafür auf den Link über diesem Text. Die Seite des Händlers öffnet sich in neuem Fenster.

Indikation für die Bestimmung

  1. Als Parameter für die Aktivität einer Erkrankung dient es dabei u. A. der Unterscheidung zwischen akuten oder chronischen Geschehen: Akute Geschehen bedingen in dem Gegensatz zu chronischen Erkrankungen einen stärkeren Anstieg des CRPs, der in der Regel dem Ausmaß der Entzündung entspricht.
  2. Zur Suche nach entzündlichen Erkrankungen
  3. Zur Erfassung komplizierender Infektionen, sei es postoperativ, bei Exacerbationen in dem Rahmen chronischer Erkrankungen oder einer Fruchtwasserinfektion bei vorzeitigem Blasensprung
  4. zur Unterscheidung von viralen und bakteriellen Infektionen - sofern letztere nicht allzu lokalisiert auftreten.
  5. zur frühzeitigen Bestätigung einer erfolgreichen antibakteriellen oder entzündunghemmenden Therapie, da die Veränderungen der CRP-Konzentration den klinischen Symptomen häufig vorangehen. Dabei wird die Zu- oder Abnahme der Entzündungsreaktion durch das Ansteigen oder Absinken des CRP mit einer Verzögerung von 24 Stunden angezeigt.

In den letzten Jahren werden hochsensitive Behandlungen auf leicht erhöhte CRP Werte dazu herangezogen, um instabile Phasen in dem Rahmen der Arteriosklerose zu erkennen.

Das CRP wurde bereits am Anfang des 20.Jahrhunderts erstmals beschrieben und erhielt seinen Namen, da es zusammen mit Calciumionen mit dem C-Polysaccharid der Pneumokokken reagiert und eine Präzipitation hervorruft.

Auch bei leichteren entzündlichen Prozessen kann CRP schon etwas ansteigen. Gegenüber dem Procalcitonin ist CRP sensitiver. CRP kann benutzt werden um den Verlauf eine Infektion zu verfolgen. Es wird allgemein behauptet, dass bei Virusinfektionen das CRP nicht so stark ansteigt, wie bei bakteriellen Infektionen. Trotzdem kann es auch bei viraler Infektion, akuten Abstossungsreaktionen und nach Operationen zu einem Anstieg kommen.

Die Plasmahalbwertszeit beträgt ungefähr 24 Stunden.

CRP ist Teil des immunologischen Abwehrsystems. Es ist ein Opsonin , welches das Complementsystem aktivieren kann. Die CRP Produktion der Leber kann durch IL-6 angeregt werden.

Siehe auch: Anti-Akute-Phase-Protein - Entzündung -- Procalcitonin -- Infektion -- Immunsystem

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